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Ballonfahrertaufe

 

Die Ballonfahrertaufe geht aus der Tradition hervor und wird von allen Ballönern gehegt. Da die Ballonfahrt im vorigen Jahrhundert nur Adeligen gestattet war, wird auch heute noch jeder Passagier nach seiner ersten Fahrt in den Adelsstand erhoben. Für die Piloten ist dieser Akt fast ein halbamtliches Ereignis und für die Passagiere die etwas unangenehmere Seite des Sports.

 
 

Die folgenden Bilder entstanden anläßlich des AEROSTAR CUP 1998 auf dem Startgelände Selzen II der Freiballon-Sportschule von A.u.R. Mathes aus Harxheim. (südl. v. Mainz)

 

Auf die Knie Der Täufling kniet (ehrfürchtig) vor dem Piloten nieder und spricht dem Piloten den Taufspruch nach.

 

 

Anschließend sengt die Kraft des Feuers, die uns erheben läßt, die Haare des Täuflings an. Bei kahlköpfigen muß ein Tauftoupet herhalten. Luftverschmutzung

 

igit...klebt das Zeug Damit die altersbedingt bereits etwas gelichteten Haare nicht ganz den Naturgewalten zum Opfer fallen, wird der Brand gebührend und reichlich mit einer edlen Flüssigkeit gelöscht.

 

Der Rest des Inhalts muß getrunken werden. Hier beginnt dann wieder der angenehmere Teil.

...und den Rest musst Du saufen...

 

Taufurkunde mit Adelstitel Die Taufurkunde mit Adelstitel. Dieser ergibt sich aus den Namen der überfahrenen Landschaft.

Die Rückseite der Taufurkunde mit dem Taufspruch

Rückseite der Taufurkunde mit Taufspruch
 

Der Ballonfahrer sollte seinen Namen in Ballonfahrerkreisen jederzeit vollständig und auswendig nennen können, andernfalls kann die Runde schon mal teuer werden. Das gleiche gilt, wenn er in dem besagten Kreis vom fliegen, statt vom fahren redet. ;-)

 

Last update - 07.09.98; Copyright © 1998-2007 by Hans Otte