Ohne Verfolger geht kein Heißluftballon in die Luft
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Jeder Ballonfahrer weiß... |
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...ohne (solche) Verfolger läuft nichts! |
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Bestimmt fragt sich der eine oder andere jetzt, wer oder was um alles in der Welt sind denn Verfolger? |
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Die Erläuterung dieses Begriffs ist nicht schwierig. So wie ein Pilot seinen Ballon zum fahren braucht, benötigt er gleichfalls eine Crew, mit entsprechend ausgerüstetem Fahrzeug, die Ihm vom Start an folgt und nach der Landung mitsamt Ballon und Passagieren zum Ausgangsort der Fahrt zurückbringt.
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| Von allen Seiten gut ersichtlich: Das Verfolgerfahrzeug des Ballon Team Wittgenstein
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| Die Aufgabe der Verfolger beschränkt sich in den meisten Teams natürlich nicht nur auf das Rückholen des Ballons. Es werden immer fleißige Hände beim Auf- und Abbau benötigt. Teils werden von den Teammitgliedern notwendige Wartungsarbeiten an der teuren Ausrüstung durchgeführt, um diese sicher und einsatzbereit zu halten. Dies bedingt in den meisten Fällen allerdings entsprechende Instandhaltungsseminare der Ballonhersteller.
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Während seiner Fahrt steht der Pilot über Funk, oder falls dieser nicht mehr reicht, via Handy mit seiner Crew in Verbindung. |
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Trotz des meist vorhandenen Sichtkontakts zum Ballon, benötigen
die Verfolger von Ihrem Piloten Daten, wie Windrichtung und Höhe, um
das Landegelände auch dann zu finden, wenn der Ballon am Horizont entschwindet.
Hier im hügeligen Wittgensteiner Land und Sauerland kann das schon mal passieren.Tiefe Täler und großen, zu umfahrende, Waldgebiete lassen ein direktes Verfolgen oftmals nicht zu. |
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Eine sorgfältige Berechnung der Kursdaten ist daher unerläßlich. Diese werden auf der Karte im Verfolgerfahrzeug eingetragen, um dem Fahrer den Weg zu weisen. Sollte trotz aller guten Vorbereitungen der Ballon doch mal außer Funk- und Sichtweite liegen, kann der Pilot mittels Handy und GPS, die Daten seines Landegeländes an die Crew durchgeben. So ist in jedem Fall ein schnelles Auffinden gewährleistet.
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Da der Wind und somit auch der Motor des Ballons unberechenbar sind, kommt es auch schon mal vor, daß die Verfolger um einiges eher am möglichen Landegelönde sind als der Ballon selbst. Hier ist warten angesagt, bis der Pilot den Ballon durch sogenanntes "Fahrstuhl fahren" in die richtige Landeposition bringt. Er versucht dabei, durch die verschiedenen Windrichtungen in unterschiedlichen Höhen, den Kurs zu beeinflussen. |
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Last updated - 19.06.99; Copyright © 1999-2007 by Hans Otte